Neu auf DEFELLAS: Landekosten berechnen: Was ein Produkt aus China wirklich kostet
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Landekosten berechnen: Was ein Produkt aus China wirklich kostet
Landekosten berechnen: Diese sechs Positionen bestimmen Ihre Marge
Wer Landekosten berechnen will, braucht mehr als den Produktpreis. Der tatsächliche Einstandspreis eines Produkts aus China setzt sich aus sechs Positionen zusammen: Produktpreis, Fracht, Zoll, Einfuhrumsatzsteuer, Handling und Prüfkosten. Erst wer alle sechs kennt, weiß, ob eine Bestellung wirtschaftlich ist.
Landekosten sind planbar, sobald Sie die Struktur und die Lieferklauseln kennen. Drei Fragen sind dafür entscheidend: zu welcher Bedingung der Lieferant verkauft, wie Ihr Produkt zolltariflich eingereiht wird und wer die Nebenkosten bis zur Zustellung trägt.
Die sechs Kostentreiber im Detail
Folgende Positionen bestimmen den Einstandspreis; die Gewichtung hängt von Produkt, Warenwert, Versandweg und Bestellmenge ab. Weisen Sie jede Position in Ihrer Kalkulation explizit aus.
Zollseite: Einreihung, Zollsatz und EUSt
- Zoll nach HS-Code: Jedes Produkt wird über einen HS-Code eingereiht. Den anwendbaren Zollsatz sowie weitere Maßnahmen zeigt das TARIC der Europäischen Kommission [1]. Bemessungsgrundlage ist der Zollwert, also Warenwert plus Fracht plus Versicherung.
- Einfuhrumsatzsteuer (EUSt): Neben dem Zoll fällt die EUSt an, in Österreich grundsätzlich mit dem Normalsteuersatz von 20 Prozent. Bemessungsgrundlage ist der Zollwert zuzüglich Zoll. Die abgabenrechtlichen Grundlagen erläutert das Bundesministerium für Finanzen [2]; ob Sie die EUSt als Vorsteuer abziehen können, klären Sie mit Ihrem Steuerberater.
- Handling und Zollabfertigung: Für Zollanmeldung, Überführung in den freien Verkehr und die Abwicklung durch Spedition oder Zollagent fallen Gebühren an, oft ergänzt um Terminal- oder Lagerkosten.
Warenwertseite: Preisbasis, Fracht und Prüfung
- Produktpreis auf EXW- oder FOB-Basis: Ein Angebot gilt immer zusammen mit einer Lieferklausel. Bei EXW (Ex Works) holen Sie die Ware beim Lieferanten ab; bei FOB (Free On Board) trägt der Lieferant die Kosten bis zum Verladen an Bord des Schiffs. Die Incoterms® 2020 der ICC legen fest, welche Kosten und Risiken mit jeder Klausel verbunden sind [3].
- Fracht und Versicherung: Seefracht, Schiene und Luftfracht unterscheiden sich deutlich in Preis und Laufzeit. Rechnen Sie Treibstoffzuschläge, Containerzustellung und eine Transportversicherung ein. Frachtpreise schwanken mit Nachfrage und Kapazitäten.
- Prüfkosten (QC): Musterprüfung und Qualitätskontrolle vor dem Versand verhindern, dass Sie Beanstandungen erst nach der Einfuhr entdecken. Ein Muster vor der Bestellung ist bei DEFELLAS kostenlos.
Fracht- und Wechselkursrisiken richtig einpreisen
Landekosten sind keine statische Größe. Frachtpreise reagieren stark auf Marktlage und Kapazitäten. Planen Sie deshalb einen Puffer ein und fordern Sie Frachtoptionen mit unterschiedlichen Laufzeiten an, um flexibel zu bleiben.
Wird in US-Dollar oder Renminbi fakturiert, tragen Sie das Wechselkursrisiko bis zur Zahlung. Klären Sie Rechnungswährung und Preisgültigkeit schriftlich. Bei kleineren Bestellungen ist ein kalkulatorischer Puffer meist der einfachere Weg; Devisentermingeschäfte lohnen sich oft erst bei größeren Beträgen.
DDP als Planbarkeitsoption: ein Preis statt sechs Positionen
Wenn Sie Landekosten nicht selbst zusammenstellen möchten, ist DDP (Delivered Duty Paid) die passende Lösung.
Bei DEFELLAS müssen Sie sich um nichts davon selbst kümmern: Wir übernehmen den kompletten Ablauf von A bis Z – von der Kalkulation über Zoll und Fracht bis zur Anlieferung. Der Preis, den Sie bezahlen, enthält bereits alle Positionen, sodass keine versteckten Kosten und kein zusätzlicher Aufwand für Sie entstehen. Sie erhalten damit ein zu 100 % problemloses Einkaufserlebnis, bei dem Sie sich vollständig auf Ihr Geschäft konzentrieren können.
Ein DDP-Angebot fasst Produktpreis, Fracht, Zoll, EUSt und Anlieferung in einem einzigen Betrag zusammen. Sie verlieren zwar etwas Transparenz gegenüber der Einzelposten-Kalkulation, gewinnen aber Planungssicherheit: Der Lieferant kalkuliert die Abgaben ein, und Ihre Ware kommt ohne Nachforderung der Spedition an. Prüfen Sie trotzdem die Aufschlüsselung – ein sauberer DDP-Vergleich gegen eine eigene Landekostenrechnung zeigt schnell, ob das Angebot wirtschaftlich ist.
So kalkulieren Sie Ihre nächste Bestellung
- Fordern Sie Angebote auf einheitlicher Basis an (z. B. FOB) und notieren Sie jede der sechs Positionen separat.
- Ermitteln Sie HS-Code und Zollsatz über das TARIC der EU-Kommission, bevor Sie die Marge rechnen [1].
- Planen Sie EUSt, Handling und Prüfkosten von Anfang an ein statt sie nachträglich zu entdecken [2].
- Vergleichen Sie die eigene Rechnung gegen ein DDP-Angebot von DEFELLAS – ein Preis, alle Positionen enthalten.
- Klären Sie offene Punkte vor der Bestellung direkt über die Kontaktseite.
Eine vollständige Landekostenrechnung entscheidet darüber, ob Ihr Produkt auf dem Papier profitabel ist oder erst nach der Einfuhr Marge verliert. Wer die sechs Positionen beherrscht, verhandelt auch besser: Der Blick für Fracht-, Zoll- und Prüfkosten zeigt, wo ein Angebot wirklich Spielraum hat.
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Angebot anfordernQuellen
- Gemeinsamer Zolltarif und TARIC – EUR-Lex (abgerufen am 27.08.2026)
- Umsatzsteuer – Bundesministerium für Finanzen (abgerufen am 27.08.2026)
- Incoterms® 2020 – International Chamber of Commerce (ICC) (abgerufen am 27.08.2026)
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